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„Kein Buch seit der Geburt – und trotzdem mehr gelesen als je zuvor”


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Aktualisiert

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8–11 Minuten

Lesezeit

Lesen als Mama im Alltag – Beitragsbild von Mamazeit mit Leichtigkeit
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Kein Buch seit Monaten?
Wie ich als Mama wieder lese –
ganz ohne freie Zeit

Ich liebe Bücher. Aber mit Kindern, Haushalt und dem täglichen Wahnsinn blieben sie jahrelang unberührt. Bis ich einen simplen Trick entdeckt habe.

Mai 2026 · 9–14 Min. Lesezeit · Mamazeit mit Leichtigkeit

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Auf meinem Nachttisch lag drei Jahre lang dasselbe Buch. Immer wieder angefangen, nie über Seite 40 hinausgekommen. Irgendwann legte ich es weg und kaufte keines mehr. Nicht weil ich nicht wollte – sondern weil ich abends einfach zu erschöpft war, um auch noch Buchstaben zu lesen.

Das klingt nach einer Kleinigkeit. Ist es aber nicht. Bücher waren immer mein Ding. Mein Ausgleich, mein Kopf-frei-kriegen, mein Weg, etwas anderes zu denken als Schlafroutinen und Gemüsebrei. Und plötzlich war das einfach weg. Ich glaube, vielen Mamas geht es so – man gibt so viel, dass man irgendwann selbst leer ist, und die kleinen Dinge, die einen früher aufgefüllt haben, passen einfach nicht mehr rein.

Vor einigen Monaten habe ich dann etwas ausprobiert. Eher aus Neugierde als mit großen Erwartungen. Und es hat sich als eine der besten Entscheidungen dieses Jahres herausgestellt – nicht weil ich plötzlich mehr Zeit habe, sondern weil ich Zeit anders nutze.

Warum „einfach mehr lesen“ keine Lösung ist

Ich habe lange gedacht, ich müsste nur disziplinierter sein. Früher aufstehen. Abends das Handy weglegen. Aber wenn du am Ende eines langen Mama-Tages mit leeren Batterien auf dem Sofa sitzt, dann ist Lesen einfach das Letzte, wozu du Kapazität hast. Das Problem ist nicht fehlende Disziplin – das Problem ist, dass Lesen Augen und Konzentration braucht, die abends einfach nicht mehr da sind.

„Ich habe keine Zeit zum Lesen. Aber ich habe Zeit zum Hören – ohne es vorher gewusst zu haben.“

Das war der Gedanke, der sich bei mir festgesetzt hat. Als Mama bin ich fast nie mit leeren Händen. Ich fahre, ich koche, ich räume auf, ich falte Wäsche. All das passiert – und mein Kopf ist dabei meist auf Autopilot. Diese Zeit gibt es schon. Ich habe sie nur nie bewusst genutzt.

Wie ich zu Hörbüchern gekommen bin – und was mich überrascht hat

Ehrlich gesagt war ich skeptisch. Ich gehörte zu den Menschen, die immer sagten: „Richtige Bücher liest man, Hörbücher sind nicht dasselbe.“ Und dann hat meine Freundin Laura mich so lange genervt, bis ich Audible ausprobiert habe.

Der erste Monat war kostenlos – ich hatte also nichts zu verlieren. Das erste Buch, das ich gehört habe, war ein Roman, den ich schon ewig lesen wollte. Und ich habe ihn beim Wäschefalten gehört. Und beim Kochen. Und auf dem Weg zur Kita. Nach drei Tagen war ich durch. Drei Tage. Für ein Buch. Als Mama. Das hätte mich früher Monate gekostet.

Wann ich höre – und vielleicht passt das ja auch für dich:

Wäsche faltenDie todlangweiligste Aufgabe wird zum Lesevergnügen
Kinder fahrenKita, Schule, Sport – Hörbuch an, Buch weiter
Kochen & AufräumenAus Pflicht wird Auszeit – mit dem richtigen Buch
SpazierengehenFrische Luft + gute Geschichte = echte Mamazeit
EinschlafenRuhige Hörbücher machen das Gehirn endlich still
Duschen & Pflegen5 Minuten Bad werden zum Miniurlaub

Ich schätze, ich höre mittlerweile zwei bis drei Bücher im Monat – ohne irgendetwas in meinen Alltag gequetscht zu haben. Die Zeit war immer da. Ich habe sie nur vorher mit Podcast-Scrollen oder Gedankenkreisen gefüllt.

Falls du neugierig bist

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Genau so bin ich damals eingestiegen – einfach mal schauen, ob es zu mir passt. Das erste Hörbuch gehört dir für immer, auch wenn du kündigst.

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Was ich nach mehreren Monaten wirklich denke

Ich will hier kein glänzendes Werbebild zeichnen. Also: Was gefällt mir, was nicht?

Angefangen mit dem, was mich täglich erfreut: Der Schlaf-Timer ist ein kleines Wunder – das Hörbuch stoppt automatisch, während ich einschlafe, ohne dass ich am nächsten Morgen ewig zurückspulen muss. Offline hören funktioniert problemlos, was unterwegs ohne WLAN super praktisch ist. Und die Abspielgeschwindigkeit – ich höre auf 1,2-facher Geschwindigkeit, klingt nach wenig, spart aber über einen Roman hinweg fast zwei Stunden.

Was mich anfangs gestört hat: Nicht jeder Sprecher ist gleich angenehm zu hören. Es gab ein Buch, das ich nach 20 Minuten abgebrochen habe, weil die Stimme mich wahnsinnig gemacht hat. Mittlerweile höre ich immer kurz rein, bevor ich einen Credit einlöse.

Und dann ist da noch eine Sache, die mich überrascht hat: Meine Kinder. Seitdem ich abends manchmal laut Kinderhörspiele über die Audible-App laufen lasse, schlafen sie besser ein. Win-win.

  • Schlaf-Timer – das Hörbuch stoppt, ich schlafe ein, kein Chaos am Morgen
  • Offline-Modus – kein WLAN nötig, perfekt auf Ausfluegen oder im Auto
  • Abspielgeschwindigkeit – kleine Einstellung, großer Zeitgewinn
  • Kinderhörspiele inklusive – Einschlafritual für die Kleinen neu entdeckt
  • Kritisch: Nicht jeder Sprecher passt – kurz reinhören vor dem Einlösen lohnt sich

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Was sich für mich tatsächlich verändert hat

Ich bin vorsichtig mit dem Wort „verändert“ – es klingt schnell nach Übertreibung. Aber ich merke wirklich etwas. Ich habe wieder das Gefühl, geistig aktiv zu sein – nicht nur Mama zu sein, sondern auch die Person, die ich vorher war. Jemand, der liest, der Ideen hat, der abends über ein Buch nachdenkt statt über die Einkaufsliste.

Ich führe mittlerweile sogar wieder Gespräche über Bücher. Mit meinem Mann, mit Freundinnen. Das klingt nach einer Kleinigkeit – aber es fühlt sich für mich nach mehr an. Nach einem Stück von mir, das ich kurz verloren hatte.

„Ich habe in wenigen Monaten mehr Bücher gehört als in den Jahren davor gelesen. Das war nicht geplant – es hat sich einfach so ergeben.“

Würde ich Audible Premium Plus weiterempfehlen? Ja – als eine der einfachsten Möglichkeiten, sich als Mama wieder etwas für sich selbst zu gönnen. Den ersten Monat kannst du kostenlos testen, das erste Hörbuch bleibt dir für immer.

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Kein großer Plan, kein Commitment – genau so bin ich gestartet. Und es war eine der besten Entscheidungen dieses Jahres.

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